Pferdezahnbehandlung
Für den Pferdebesitzer stellt sich bei der Pferdezahnbehandlung die Frage ob er sich an einen Tierarzt oder Pferdezahnpfleger wenden soll?
PferdeDentalPraktiker nach IGFP (Internationale Gesellschaft zur Funktionsverbesserung der Pferdezähne e.V.) können sowohl Dentisten (nicht -TA) wie auch Tierärzte sein. Beide haben in einer Prüfung im Kollegenkreis bewiesen, dass sie das notwendige Wissen und vor allem die notwendige Fertigkeit haben eine Pferdezahnbehandlung korrekt durchzuführen.
Der Unterschied zwischen den Tierärzten und den Nicht-Tierärzten in der IGFP Liste liegt im wesentlichen in den weitergehenden Möglichkeiten des Tierarztes. Dieser kann Sedierungen selber setzen und weitergehende Behandlungen wie z.B. Operationen durchführen. Die Nicht-Tierärzte der IGFP arbeiten hier in der Regel mit dem Grosstierarzt zusammen.
Häufigkeit der Pferdezahnbehandlungen
Fohlenalter bis 2,5 Jahre, Behandlung 1 mal im Jahr
Schon Fohlen können bereits auf den Milchzähnen scharfe Kanten haben wechle ihnen Beschwerden machen, evtl. Fehlstellungen ungleiche Zähne, können frühzeitig erkannt und korrigiert werden.
Junge Pferde 2,5 bis 4,5 Jahren, Behandlung 2 mal im Jahr
Nun befindet sich das junge Pferd im Zahnwechsel, bei der Behandlung wird darum speziell auf die Milchkappen geachtet, ob sie sich ganz und selbständig gelöst haben, wiederum werden scharfe Kanten und die bereits beginnende Hakenbildung korrigiert.
Pferde welche älter als 5 Jahre, Behandlung 1 mal im Jahr
Um das Pferd optimal zu Versorgen und die Behandlung möglichst einfach und angenehm zu halten, ist der Jahresrythmus unbedingt erforderlich.
Zuchtstuten
Wenn möglich, bevor sie zum Hengst gehen, so wird die Trächtigkeit nicht durch Stress oder eine vielleicht notwendige Sedierung beeinträchtigt und die Stute kann das Futter bestmöglichst verwerten.
Turnierpferde
Pferde welche an Turnieren starten immer vor der Turniersaison (denn eine eventuelle Sedierung wäre Doping).
Alte Pferde
Senioren welche lockere Zähne oder auch schon Zähne verloren haben, sollten 2mal jährlich kontrolliert und behandelt werden.
