Über uns
Zuhause sind wir im Laufental
Chris ist mit Pferden aufgewachsen. Nachdem er dann aber Zuhause ausgezogen ist, hatte er lange Zeit nur noch wenig Pferdekontakt. Einzig die Hunde begleiteten ihn immer auf seinem Weg.
Erst als er Jahre später Bigi kennen lernte, loderte eine schlummernde Leidenschaft wieder auf.
Bigi hatte zwei Pferde, somit war der Funken schnell wieder gezündet und es hatten sich zwei gefunden, die sich fürs Gleiche begeistern konnten.
Als einige Zeit später der beste Freund von Bigi auf tragische Weise sterben musste, zog eine seiner zwei Stuten von Holland zu Bigi und Chris in die Schweiz. Mit ihr der Appaloosastute Shamira kam dann so einiges ins Rollen….
Unsere beiden Pferde Dakota und Jessi waren mit Hufeisen beschlagen, das war damals für uns ganz normal; ein Reitpferd ist beschlagen! Shamira kam barfuss !
In Holland wo sie gelebt hatte, waren sehr viele Sandwege, klar da braucht es keine Hufeisen. Hier bei uns in der Schweiz haben wir sehr steinige, teils felsige Wege, doch Shamira lief, wohl suchte sie sich den Weg und wich den Steinen grösstmöglich aus. Um es ihr zu erleichtern besorgten wir ihr Hufschuhe, damit verbunden, feilten wir zwischen den Terminen mit dem Hufpfleger, selber an den Hufen um sie in Form zu halten.
Schnell war uns der grosse Unterschied von den lebendigen, warmen und fühlenden Hufen ohne Beschlag im Gegensatz zu den kalten beschlagenen Klumpen aufgefallen.
Als unsere Pferde mit nassen Hufen über den Hofplatz in den Stall geführt waren, bemerketen wir Shamiras Hufabdrücke . Und da hat es irgendwie klick gemacht! Nun wollten wir es genau wissen, wo liegt der Unterschied? Warum werden die meisten Pferde beschlagen ? Richtet nicht die Natur alles möglichst optimal ein ?
Wir surften das Internet rauf und runter, bestellten Bücher und besuchten ein 3 Tage lang ein Hufseminar bei Fr. Dr. Strasser in der Hufklinik Tübingen. Somit waren die Würfel gefallen, wir entfernten unseren beschlagenen Pferden die Eisen. Chris absolvierte die Ausbildung zum Hufpfleger.
Wir hatten das Glück ein Haus mit grossem Grundstück zu finden. Und schon bald, konnten unsere Pferde aus ihren Boxen, in einen grosszügigen Auslauf ziehen. Von dem Tag an, wo sie statt weichem Stroh und Weide, harten Boden aus Platten, Kies und Rasengittersteinen unter die Hufe bekommen haben, war es ihnen zunehmend möglich, beim Ausreiten immer häufiger auf die Hufschuhe zu verzichten.
Wir sind überzeugt, dass es für unsere Pferde natürlicher und gesünder ist, Barfuss zu laufen.
Gerne beraten wir Sie betreffend optimaler Ausnutzung und Gestaltung des Pferdeauslauf und geben unsere gemachten Erfahrungen zum Wohl der Pferde weiter.
